Skin Clinic Dermonde Premium Laser Haarentfernung

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Premium Laser Haarentfernung

Wie Laserhaarentfernung wirklich funktioniert.

Über Licht, Wärme und die Zerstörung der Haarfollikel.

Kapitel 1

Das Paradoxon der modernen Haarentfernung

Wir leben in einer Ära, in der Technologie für jeden zugänglich scheint. Wer heute nach "Dauerhafter Haarentfernung" sucht, wird mit tausenden Angeboten überflutet. Doch warum hören wir immer wieder die gleiche Geschichte: "Ich war 12 Mal dort, es hat wehgetan, die Haare sind kurz weggeblieben, aber jetzt sind sie wieder da – nur feiner."?

Die Antwort ist simpel und doch schockierend: Die Branche hat sich vom medizinischen Standard entfernt und ist in die Welt der Massenproduktion abgedriftet. Viele Geräte sind technisch gesehen keine Werkzeuge zur permanenten Zerstörung, sondern zur permanenten Bewirtschaftung.

Sie sind so konstruiert, dass sie sicher in den Händen von Laien sind, was physikalisch bedeutet: Sie sind zu schwach, um die Wurzel endgültig zu vernichten. Bei Dermonde betrachten wir die Haarentfernung als physikalische Operation. Licht ist eine Welle, Energie ist eine mathematische Größe.

Kapitel 2

Biologische Grundlagen – Die Illusion des Ausfallens

Ein Haar ist lediglich der Wellenleiter, der "Docht" der Kerze. Viele Kunden definieren Erfolg dadurch, dass das Haar zwei Wochen nach der Behandlung ausfällt. In der Welt der Billig-Laser ist das jedoch oft eine optische Täuschung.

Wenn ein Laser nur 50 oder 60 Grad erreicht, reicht die Energie aus, um das Haar zu lösen, aber die Stammzellen bleiben vital. Sobald die Entzündung abklingt, beginnt der Follikel mit der Reparatur. Das Haar wächst wieder nach – oft dünner und heller.

Wir bei Dermonde zielen auf die vollkommene, nicht die teilweise Zerstörung der biologischen Kapazität des Follikels.

Kapitel 3

Die Thermodynamik – Warum 70 Grad Celsius das Ziel sind

In der Medizin wissen wir: Ab etwa 70 Grad Celsius findet eine irreversible Denaturierung statt. Stellen Sie sich ein Ei vor. Bei 50 Grad bleibt es flüssig. Erst bei hoher Hitze stockt das Eiweiß für immer.

Ein Diodenlaser schafft es oft nicht, diese 70 Grad im Kern der Wurzel zu halten. Das Ergebnis ist eine lauwarme Behandlung, die zwar die Haut rötet, aber die Wurzel am Leben lässt.

Kapitel 4

Das Steak-Prinzip und das Timing des Todes

Das dünne Haar: Dies ist die Königsdisziplin. Ein dünnes Haar hat fast keine Masse. Es verliert die Hitze schneller, als man sie zuführen kann. Man braucht einen "Blitzschlag" – eine extrem hohe Energie in einer extrem kurzen Zeit (3ms bis 5ms).

Wenn Sie hier mit einem Standard-Diodenlaser arbeiten, passiert Folgendes: Das Haar wird warm, gibt die Wärme aber sofort an die Haut ab. Die Temperatur im Inneren steigt nie über die kritischen 70 Grad.
Kapitel 5

Halbleiter vs. Feststoff – Die physikalische Kluft

Wenn Sie ein Laserstudio betreten, sehen alle Geräte von außen modern aus. Doch im Inneren tobt ein technologischer Klassenkampf. Man muss den Unterschied zwischen der Erzeugung von Licht durch Halbleiter (Dioden) und durch einen Feststoff (Kristall-Laser) wie den Alexandrit- oder Nd:YAG-Laser verstehen.

Das technische Limit der Diode: Ein Diodenlaser funktioniert im Grunde wie eine extrem hochgezüchtete LED. Er erzeugt Licht durch Halbleiterschichten. Diese Technologie ist günstig in der Herstellung, hat aber eine fatale Schwäche: Thermische Empfindlichkeit. Würde man die Energie blitzschnell (in 3ms bis 5ms) abgeben, würde der Halbleiter schlichtweg verbrennen.

Deshalb greifen Diodenlaser-Hersteller zu einem Trick: Sie strecken den Impuls auf 30ms oder 50ms. Wie wir beim Steak-Prinzip gelernt haben, ist das für dünne Haare wirkungslos. Die Energie tröpfelt zu langsam ein; das Haar kühlt schneller ab, als der Laser heizen kann.

Die Unzerstörbarkeit des Kristalls: Unser Feststoff-Laser (Thunder MT) erzeugt Licht in einem echten, massiven Kristall. Einem Kristall ist es physikalisch egal, wie viel Energie wir durch ihn hindurchjagen. Dadurch liefert der Thunder MT eine maximale Fluenz bei ultrakurzer Pulsdauer. Wir schießen mit der Wucht eines Blitzes.

Kapitel 6

Optik, Kohärenz und das Scattering-Problem

Licht ist nicht gleich Licht. In der Laserphysik ist die Qualität des Strahls entscheidend dafür, wie viel Energie tatsächlich an der Haarwurzel ankommt. Die Haut ist ein trübes Medium – sobald Licht eindringt, passiert das sogenannte Scattering (Streuung). Photonen prallen an Zellen ab wie Licht im dichten Nebel.

Diodenlicht ist von Natur aus nicht perfekt parallel. Es divergiert (geht auseinander), was das Scattering massiv verstärkt. Die Energie breitet sich seitlich in der Haut aus (der "Ballon-Effekt"), anstatt gerade nach unten zur Wurzel zu wandern.

Unsere Feststoff-Laser produzieren 100 % kohärentes Licht. Die Wellen schwingen absolut synchron und parallel. Ein kohärerter Strahl schneidet durch die Haut wie ein Skalpell. Wir treffen das Ziel mit chirurgischer Präzision.
Kapitel 7

Die Thunder MT Revolution – Der intelligente Scanner

Ein Laser ist nur so gut wie seine Anwendung. Bei herkömmlichen Systemen führt der Behandler das Handstück manuell – man nennt das "Stempeln". Das Problem: Der Mensch ist keine Maschine. Es entstehen zwangsläufig Überlappungen (Overlapping) oder Lücken.

Das Dilemma der Konkurrenz: Um das Risiko von Verbrennungen durch manuelle Überlappungen zu minimieren, drosseln viele Studios die Energie (Fluenz). Sie opfern das Ergebnis für die Sicherheit.

Der Thunder MT löst dies durch einen computergesteuerten Hochgeschwindigkeits-Scanner. Er setzt die Impulse mathematisch exakt nebeneinander. Überlappungen sind physikalisch ausgeschlossen. Das erlaubt uns, die Fluenz auf das Maximum zu stellen – für eine vollkommene Zerstörung.
Kapitel 8

Der "Gel-Test" – Das Ende der Verschleierung

Ein oft übersehenes Indiz für die Qualität der Technik ist das Kontakt-Gel. Warum wird Gel verwendet? Oft dient es als notwendige Krücke für Laser, die die Hautoberfläche zu lange belichten (Diodenlaser). Die Haut würde ohne Gel schlichtweg überhitzen.

Wir bei Dermonde arbeiten ohne diese "Gel-Schmiere". Unsere Feststoff-Laser schießen so schnell durch die Hautoberfläche, dass diese kaum Zeit hat, sich zu erhitzen. Unsere integrierte Hochleistungskühlung schützt die Epidermis direkt.

Kapitel 9

Die Gefahr der Stimulation – Wenn Haare mehr werden

Es gibt ein Phänomen namens paradoxe Hypertrichose. Das bedeutet: Durch eine zu schwache Laserbehandlung (meist Diodenlaser oder IPL) werden die Haare nicht zerstört, sondern das Wachstum wird durch die leichte Wärme sogar angeregt. Schlaffollikel werden "wachgeküsst".

Wenn der Laser nicht die Kraft hat, die 70 Grad zu erreichen, "streichelt" er die Wurzel nur thermisch. Das Ergebnis: Plötzlich wachsen mehr Haare als zuvor. Mit dem Thunder MT verhindern wir diesen Effekt durch hochenergetische Impulse, die terminieren statt zu stimulieren.
Kapitel 10

Der Dermonde-Standard – Fazit für den Kunden

Echte Haarentfernung ist kein Wellness-Termin. Es ist eine Entscheidung für Qualität und physikalische Logik. Wenn Sie keine Lust mehr auf endlose Sitzungen ohne dauerhaftes Ergebnis haben, müssen Sie dort suchen, wo die Physik stimmt.

Vollkommen statt teilweise.
Feststoff statt Halbleiter.
Scanner statt Handarbeit.
Ergebnis statt Hoffnung.

Dies ist der Dermonde-Standard. Wir laden Sie ein, Haarentfernung nicht mehr als lästige Pflicht, sondern als technologische Befreiung zu begreifen.

Kapitel 11

Regionale Laser-Physik – Warum "Ein Modus für Alles" scheitert

Die Haut ist kein uniformes Organ. Die Tiefe der Haarfollikel variiert am menschlichen Körper zwischen 1,5 mm und 7 mm. Ein Laser, der im Gesicht funktioniert, kann am Rücken eines Mannes kläglich scheitern, weil die Photonen schlichtweg „verhungern“, bevor sie die Zielstruktur erreichen.

11.1 Die Anatomie des Rückens: Das Nd:YAG-Revier

Der Rücken und die Schultern beim Mann sind die "Königsdisziplin". Hier liegen die Follikel oft extrem tief in der Dermis.

  • Das Problem der Eindringtiefe: Ein herkömmlicher Alexandritlaser (755nm) wird sehr stark vom Melanin absorbiert. Das limitiert die Eindringtiefe. Bei tief sitzenden Wurzeln am Rücken kommt oft nicht genug Energie an.
  • Die Thunder-Lösung (Nd:YAG 1064nm): Für tiefe Rückenhaare nutzen wir die Nd:YAG-Wellenlänge. Diese hat ein geringeres Scattering (Streuung) und dringt physikalisch viel tiefer in das Gewebe ein.
  • Die Synergie: Durch die Kombination beider Wellenlängen im Thunder MT können wir die Oberfläche mit Alexandrit "vorwärmen" und mit dem Nd:YAG den finalen Schlag in der Tiefe setzen.

11.2 Die Intimzone: Pigmentierung und thermische Last

In der Intimzone haben wir es oft mit dicken, dunklen Haaren und einer stärker pigmentierten Haut zu tun.

  • Der Scanner-Vorteil: In der sensiblen Intimzone ist unser Scanner der entscheidende Sicherheitsfaktor. Er setzt die Pulse in einem speziellen Muster (Randomized Pattern), sodass sich die Hitze nicht in der Hautoberfläche staut.
  • Vollkommen statt Teilweise: Nur durch die hohe Fluenz, die der Scanner ermöglicht, erreichen wir die vollständige Denaturierung der Wurzel statt nur einer Haarverdünnung.

11.3 Das Gesicht: Hormone und die Gefahr der Stimulation

Das Gesicht ist die gefährlichste Zone für minderwertige Laser. Hier sind die Haare oft feiner und hormonell gesteuert.

  • Paradoxe Stimulation: Zu schwache Laser (Diodenlaser im "Gleitmodus") zerstören die Wurzel nicht, sondern regen die Durchblutung an. Das weckt "Schläfer-Follikel".
  • Der 3ms-Präzisionsschlag: Um feine Gesichtshaare zu zerstören, brauchen wir den ultrakurzen Puls des Thunder MT (3ms – 5ms). Wir "sprengen" die Struktur weg, bevor die Wärme die umliegenden Zellen stimulieren kann.
Kapitel 12

Die Thermische Relaxationszeit (TRT) – Das geheime Timing

Jedes Objekt hat eine Zeitspanne, in der es 50 % der aufgenommenen Wärme wieder an die Umgebung abgibt. Das ist die TRT.

  • Unterschiedliche TRT: Ein dickes Haar hält die Wärme länger (ca. 40-100 ms), die Haut gibt sie schneller ab.
  • Diodenlaser-Versagen: Da Diodenlaser oft Impulse von 30ms bis 100ms nutzen, fließt die Wärme bereits massiv in die Haut ab, während der Laser noch feuert. Das Haar erreicht keine 70 Grad, aber die Haut leidet.
  • Thunder-Präzision: Unsere Impulse liegen weit unter der TRT der Haut. Wir schließen den Energieeintrag ab, bevor die Haut überhaupt reagieren kann. Das ist Physik in Perfektion.
Kapitel 13

Warum wir kein Gel brauchen – Die optische Reinheit

Ein Laserstrahl, der aus einem Kristall (Alexandrit) kommt, ist so rein und kohärent, dass er die Hautoberfläche fast ohne Interaktion passiert, solange dort kein Ziel (Haar) ist.

Gel als "Notlösung": Viele Studios nutzen dicke Gelschichten, weil ihre Diodenlaser-Köpfe heiß werden und die Hautoberfläche massiv erhitzen. Das Gel dient als Puffer für technische Schwäche.

Dermonde-Standard: Wir nutzen die Integrierte Kühlung. Ein kalter Luftstrom reicht völlig aus, da unsere Energie durch die kurze Pulsdauer direkt in die Tiefe "tunnelt". Keine klebrigen Rückstände, maximale Hygiene.

Kapitel 14

Die mathematische Sicherheit – Warum manuelle Laser „blind“ schießen

In der klassischen Laser-Therapie verlässt man sich auf das Augenmaß. Doch das menschliche Auge ist ein unzureichendes Messinstrument für Millionen von Follikeln.

14.1 Die Geometrie des Scheiterns: Das Overlapping-Dilemma

Ein runder Laser-Spot hinterlässt Lücken oder gefährliche Überlappungen.

  • Die thermische Addition: Wo sich Pulse überschneiden, addiert sich die Energie zu einem "Hotspot" – das Verbrennungsrisiko steigt massiv.
  • Die Konsequenz der Angst: Um dies zu vermeiden, arbeiten manuelle Systeme oft absichtlich unterhalb der klinisch notwendigen Schwelle von 70 Grad.

14.2 Der Thunder-Scanner: Die Eliminierung der Wahrscheinlichkeit

Der Scanner des Thunder MT arbeitet mit Algorithmen. Durch das „Randomized Fragmented Pattern“ werden benachbarte Areale niemals direkt nacheinander erhitzt. Während A schießt, kühlt B ab.

Jeder Millimeter wird mathematisch exakt einmal getroffen. Das erlaubt uns eine höhere Fluenz für die vollkommene Zerstörung.

Kapitel 15

Hormone, Genetik und Laserphysik – Wenn Biologie Widerstand leistet

Laserphysik muss sich gegen die Endokrinologie (Hormonlehre) behaupten.

15.1 Das Melanin-Dilemma bei verschiedenen Ethnien

Die Nd:YAG-Überlegenheit: Mit 1064nm behandeln wir dunkle Hauttypen (Fitzpatrick IV-VI) sicher, da diese Wellenlänge das Hautmelanin ignoriert, aber die tiefe Wurzel trifft.

15.2 Hormonelle Stimulation und das "Reset" des Follikels

Testosteron treibt das Wachstum. Wenn ein Laser nur teilweise schädigt, repariert der Körper den Follikel. Wir nutzen maximale Fluenz, um den gesamten Follikel-Apparat zu terminieren.
Kapitel 16

Die Ökonomie der Billig-Laser – Warum "Günstig" am Ende teurer ist

  • Die Sitzungs-Falle: Diodenlaser-Studios brauchen oft 10-15 Sitzungen, da sie nur Bruchteile der Follikel zerstören.
  • Die Dermonde-Rechnung: Wir erzielen pro Sitzung eine höhere Vernichtungsrate (70 Grad Zieltemperatur).
  • Reale Kosten: 6-8 Sitzungen High-End-Technik sind günstiger und zeitsparender als lebenslange "Billig-Behandlungen".
Kapitel 17

Die Physik der Kühlung – Warum Schutz mehr als nur Komfort ist

17.1 Epidermale Schonung

Ohne aktive Kühlung würde die Oberhaut verbrennen, bevor die Wurzel die notwendigen 70 Grad erreicht.

17.2 Kontaktkühlung vs. Kaltluft

Dynamische Kühlung beim Thunder MT: Wir nutzen Hochleistungs-Kaltluft (bis -30°C). Wärme wird sofort abgeführt, während die Laserenergie ungehindert zur Wurzel wandert.
Kapitel 18

Wartung und Kalibrierung – Wenn Laser „müde“ werden

Degradation: Dioden altern schnell. Nach 500.000 Schüssen leisten sie oft 30% weniger als auf dem Display steht. Der Thunder MT kalibriert sich vor jedem Schuss selbst und garantiert konstante Energie von früh bis spät.

Kapitel 19

Das Scattering-Modell – Die Tiefe der Photonen-Diffusion

  • Lambert-Beersches Gesetz: Licht schwächt sich in der Tiefe ab. Wir kompensieren dies durch die Spotgröße und Kohärenz.
  • Säuleneffekt: Der Thunder MT erzeugt einen virtuellen Großspot, bei dem äußere Photonen die inneren vor Streuung schützen. Die Energie erreicht die Tiefe verlustfrei.
Kapitel 20

Die Gefahr der „Teilweisen Zerstörung“ und die Narbenbildung

Was passiert biologisch, wenn man immer wieder „nur teilweise“ behandelt? Es entsteht eine Fibrosierung. Der Follikelkanal vernarbt und umschließt die verbliebenen Stammzellen.

Das ist die Sackgasse: Ein helles, dünnes Haar in einem vernarbten Follikel. Unsere Technologie kann diese vernarbten Strukturen oft noch durchbrechen, um die letzte Wurzelzelle zu terminieren.
Kapitel 21

Quanta Mixed Technology – Die Alchemie der Photonen

In der herkömmlichen Laserwelt musste man sich zwischen Alexandrit (755 nm) und Nd:YAG (1064 nm) entscheiden. Jede Welle hat physikalische Grenzen.

21.1 Das Synergie-Prinzip: 1 + 1 = 3

Der Thunder MT schießt simultan beide Wellenlängen durch dieselbe Optik:

  • Vorbereitung durch Alexandrit: Heizt das Haar blitzschnell auf.
  • Tiefenschlag durch Nd:YAG: Dringt zeitgleich tiefer vor.
Der thermische Boost: Durch die Vorwärmung sinkt der Widerstand für den Nd:YAG. Wir erreichen eine Gesamtfluenz, die weit über dem liegt, was eine einzelne Wellenlänge sicher leisten könnte.
Kapitel 22

Mythen der Laser-Industrie – Wahrheit über Geräte & Zertifikate

22.1 Das Märchen vom „Medizinischen Diodenlaser“

Ein CE-Zeichen für elektrische Sicherheit ist keine Garantie für klinische Wirksamkeit. Billig-Importe streuen das Licht so stark, dass es kaum kohärent ist. Der Thunder MT ist ein medizinisches Gerät der Klasse IV, gefertigt unter strengsten wissenschaftlichen Standards.

22.2 Die „Schmerzfrei“-Lüge

Um 70 Grad Celsius zu erzeugen, wird Energie freigesetzt. Eine völlig schmerzfreie Behandlung ist physikalisch meist wirkungslos. Dank 3ms Pulsdauer ist Dermonde so komfortabel wie physikalisch möglich.

Kapitel 23

Die Chemie des Haares – Melanin ist nicht gleich Melanin

Es gibt Eumelanin (braun-schwarz) und Phäomelanin (rot-gelb). Laser reagieren exzellent auf Eumelanin. Rote und helle Haare (Phäomelanin) absorbieren Licht schlechter.

Um rötliche Haare zu erreichen, brauchen wir die extreme Reinheit und die hohe Fluenz eines Alexandrit-Feststofflasers.
Kapitel 24

Die „Haarverdünnung“ als klinisches Versagen

  • Die Miniaturisierung: Ein zu schwacher Laserstrahl verkleinert den Follikel nur, anstatt ihn zu zerstören.
  • Die Sackgasse: Je feiner das Haar, desto weniger Zielmedium (Melanin) – zukünftige Behandlungen werden fast unmöglich.

Wir nutzen die hohe Kohärenz unserer Kristall-Laser, um den Follikel sofort in die totale Denaturierung zu treiben.

Kapitel 25

Die Physik der Hauttypen – Fitzpatrick-Skala

25.1 Das Melanin-Dilemma

Dunkle Haut (Typ IV-VI) absorbiert Licht fast so stark wie das Haar. Herkömmliche Laser würden die Haut verbrennen.

25.2 Nd:YAG als Lösung

Mit 1064 nm "rutscht" das Licht am Hautmelanin vorbei und dringt tief zur Haarwurzel vor. Die Oberfläche bleibt kühl, die Wurzel wird zerstört.

Kapitel 26

Warum Billig-Laser mehr Sitzungen brauchen

Der Billig-Laser-Effekt: Ein schwacher Laser erwischt von den 20% wachsenden Haaren nur die Hälfte richtig.

Der Dermonde-Effekt: Wir zerstören nahezu 100% der anagenen Haare in der behandelten Zone. Wer pro Sitzung nur 50% vernichtet, braucht mathematisch doppelt so viele Termine.
Kapitel 27

Die Physik der Reflexion und Brechung

Ein gestreuter Strahl eines Diodenlasers verliert schon beim Eintritt in die Haut durch Reflexion bis zu 10-15 % seiner Energie.

Kohärenz als Eintrittskarte: Unser hochkohärenter Strahl des Thunder MT trifft ohne Divergenz auf die Haut. Die Reflexionsverluste sind minimal. Die Energie landet dort, wo sie gebraucht wird: an der Wurzel.

Kapitel 28

Die biochemische Reaktion – Das Ödem als Qualitätszeichen

Sekunden nach einem perfekten Laserschuss sehen wir oft eine perifollikuläre Ödembildung (kleine Schwellungen um den Haarkanal).

Diese Schwellung ist der physikalische Beweis, dass wir die 70-Grad-Grenze überschritten haben. Die Hitze hat eine kontrollierte Entzündungsreaktion im Follikel ausgelöst. Keine Schwellung bedeutet oft: Keine Zerstörung.
Kapitel 29

Haardichte und thermische Kumulation

In Arealen mit hoher Haardichte (z.B. Bart) absorbieren viele Haare eng beieinander enorme Energie. Das Gewebe dazwischen kann sich aufheizen.

Die Scanner-Intelligenz: Unser Thunder-Scanner verteilt die Schüsse so, dass sich die Hitze nicht staut. Er lässt der Haut dazwischen Millisekunden Zeit zum „Atmen“. High-End-Sicherheit durch Algorithmen.

Kapitel 30

Der Einfluss von Haarquerschnitt und Markkanal

Um ein Haar ohne Markkanal (feines Haar) zu zerstören, muss der Laserstrahl eine extrem hohe Reinheit besitzen, um die wenigen Pigmente im Cortex (Rinde) zu treffen. Nur die Feststoff-Technologie bietet diese optische Reinheit.

Kapitel 31

Langzeitergebnisse und Stammzellen-Erschöpfung

Ein Follikel besitzt Stammzellen in der „Bulge-Region“, die für die Neubildung verantwortlich sind.

Der finale Stop: Während minderwertige Laser diese Zellen oft nur in einen Schlafzustand versetzen, sorgt die 70-Grad-Schwelle des Thunder MT für eine irreversible thermische Koagulation. Wir eliminieren die biologische Infrastruktur.

Dies ist der Grund, warum Kunden bei Dermonde auch Jahre nach der Behandlung keine Rückkehr des Haarwuchses erleben.

Kapitel 32

Die psychologische Komponente der Haarentfernung

Haarentfernung dient einem höheren Zweck: der psychischen Freiheit. Es geht um das Gefühl, jederzeit bereit zu sein, Zeit zu sparen und Schamgefühle zu eliminieren. Wir nutzen Hochleistungstechnologie für Ihr mentales Wohlbefinden.

Kapitel 33

Das Dermonde-Manifest: Ein Ausblick

Lichtgeschwindigkeit, Absorption und Thermodynamik lassen sich nicht durch Marketing verbiegen. Gesetze der Physik bleiben konstant.

Unser Standard: Dermonde investiert in die leistungsstärksten Kristalle und die ehrlichste Beratung statt in bunte Prospekte.

Willkommen in einer glatten Zukunft. Fordern Sie Ergebnisse, fordern Sie Physik, fordern Sie den Dermonde-Standard.

Deep Dive

Häufige Fragen zur Laserphysik

Warum ist die Wellenlänge 755nm so effektiv?

Die 755nm Wellenlänge (Alexandrit) hat das perfekte Absorptionsverhältnis für Melanin. Sie wird 25% besser aufgenommen als die 808nm eines Standard-Diodenlasers. Das bedeutet: Mehr Hitze im Haar, weniger Belastung für die Haut.

Was passiert bei tätowierter Haut?

Tätowierte Haut kann nicht gelasert werden. Das Tattoo-Pigment würde die gesamte Energie absorbieren, was zu Verbrennungen führt. Wir sparen tätowierte Areale exakt aus.

Kann ich im Sommer behandelt werden?

Ja, dank der Nd:YAG Wellenlänge (1064nm) des Thunder MT können wir auch leicht gebräunte Haut sicher behandeln. Wir empfehlen dennoch, 2 Wochen vor und nach der Sitzung auf direkte Sonnenbäder zu verzichten.

Warum nur rasieren und nicht zupfen?

Der Laser braucht das Haar im Follikel als „Leiter“ für die Hitze. Wenn Sie zupfen, entfernen Sie die Brücke zur Wurzel. Der Laserstrahl schießt dann ins Leere. Nur Rasieren erhält die thermische Verbindung.

Wann sehe ich die ersten finalen Ergebnisse?

Die durch den Laser zerstörten Haare fallen etwa 10 bis 21 Tage nach der Sitzung aus. Da wir pro Sitzung nur die Haare in der Wachstumsphase erreichen, bemerken Sie nach jeder Behandlung eine deutliche Ausdünnung.

Gibt es Körperregionen, die schneller reagieren?

Ja. Areale mit dunklem, dickerem Haar (wie Beine, Bikinizone oder Achseln) sprechen oft schneller auf die Laserenergie an als hormonell bedingter Flaum oder sehr feine Haare im Gesicht.

Ist die Laserstrahlung gefährlich für die Zellen?

Nein. Laserlicht ist nicht-ionisierende Strahlung. Im Gegensatz zu UV-Licht hat das Licht des Thunder MT nicht genug Energie, um die DNA in den Zellen zu verändern. Es reagiert rein thermisch.

Wie viele Sitzungen sind physikalisch notwendig?

Aufgrund der biologischen Wachstumsphasen sind im Durchschnitt 6 bis 8 Sitzungen nötig. Dank des hohen Wirkungsgrades unserer Technik erreichen wir oft schon früher ein klinisches Maximum.

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